FP Justiz Connect (ehemals Mentana-Gateway)

eBO und beBPo direkt in Ihrem E-Mailpostfach

Wie funktioniert FP Justiz Connect?

FP Justiz Connect wird einmalig mit der bereits existierenden internen E-Mail-Infrastruktur Ihres Unternehmens oder Ihrer Behörde verbunden und ermöglicht die Anbindung an die gesetzlich vorgeschriebenen digitalen Postfächer eBO und beBPo.

Dabei ändert sich aus Nutzersicht nichts: Ein Plug-in für Ihren Mail-Client bindet Ihre eBO und / oder beBPo Postfächer an, damit Sie Nachrichten direkt aus Ihrem gewohnten E-Mail-Postfach heraus versenden und empfangen können.

Bei allen diesen Kommunikationskanälen sind in der E-Mail die verlangten Angaben wie Strukturdatensatz und elektronische Empfangsbestätigung visualisiert und brauchen nicht über das Internet der Justiz ausgelesen zu werden. Auch die Beantwortung des eEB (elektronisches Empfangsbekenntnis) wird direkt aus dem Plug-in umgesetzt.

FP Justiz Connect (ehemals Mentana-Gateway) ist ein registriertes Drittprodukt am OSCI-gestützten elektronischen Rechtsverkehr. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Vielfältige Möglichkeiten zur Anbindung an Ihre Archivinfrastruktur (Dateisystem, SMTP, Webservice)

Einfache einmalige Einbindung an Ihre vorhandene E-Mail Infrastruktur 

Sichere Übermittlung von sehr großen Nachrichtenanhängen (>60MB) über vom BSI zertifizierten Rechenzentren

Wir unterstützen Sie gerne bei der rechtskonformen Archivierung der ein- und ausgehenden Nachrichten und beliebiger anderer Dokumente mit unserer TR-ESOR-konformen Lösung.

FP Digital Business Solutions ist ein vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) akkreditierter Dienstanbieter für eBO und beBPo Postfächer.

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

Warum FP Justiz Connect?

Einmalige Installation im System

Mandantenfähigkeit wird unterstützt

Keine Arbeitsplatz-Installationen notwendig

Nutzung von beBPo, eBO und S/MIME

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Überführung ins Archiv über das Dateisystem, als Anhang an E-Mails oder über einen Webservice-Aufruf

Individualprogrammierung

Eigene Administration von FP Justiz Connect möglich

Elektronisches Bürger- und Organisationenposfach (eBO) mit FP Justiz Connect

Der Kreis derer, die den Elektronischen Rechtverkehr (ERV) für ihre Kommunikation mit Gerichten nutzen müssen, vergrößert sich weiter:

2022 erschien das eBO Postfach (elektronisches Bürger- und Organisationenpostfach).

In der seit 2004 etablierten Kommunikationsinfrastruktur EGVP (Elektronisches Gerichts – und Verwaltungspostfach) existieren verschiedene Rollen, über die identifizierte Teilnehmer elektronische Dokumente sicher an die teilnehmenden Gerichte, Behörden, Anwälte und Notare übermitteln können.

Während Behörden mit dem beBPo Postfach (seit 2018), Notare mit dem beN Postfach (ebenfalls seit 2018) und Rechtsanwälte mit dem beA Postfach (seit 2016) bereits Zugang zum ERV (elektronischen Rechtsverkehr) haben, ist es über das eBO Postfach auch für andere professionelle Verfahrensbeteiligte möglich, elektronische Akten zu versenden und vom Gericht zugestellte Dokumente zu erhalten. Dadurch werden Medienbrüche und lange Postlaufzeiten vermieden.

Mit dem eBO Postfach werden also Einzelpersonen und Organisationen, die üblicherweise an gerichtlichen Verfahren beteiligt sind, in den ERV eingebunden. Das umfasst Berufsgruppen wie Sachverständige, Unternehmen, Gerichtsvollzieher, Dolmetscher, Rentenberater oder gesetzliche Betreuer. Hinzu kommen Verbände, Gewerkschaften, Verbraucherzentralen und Inkassodienstleister.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen des eBO Postfachs sehen vor, dass der Versand aus dem Postfach schriftformersetzend ist. Das bedeutet, dass die juristisch notwendige „Erfordernis der Schriftform“ bzw. „Schriftformerfordernis“ dadurch erfüllt wird. 

Grundlage des eBO Postfachs ist das „Gesetz zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten“. Es sieht vor, dass die Nutzer sich nur einmal bei der Eröffnung eines eBO Postfachs identifizieren müssen. Dies kann bei einem örtlichen Notar erfolgen.

2026 wurde die Pflicht von professionellen Berufsgruppen auf alle Unternehmen und Organisationen erweitert. Mehr und mehr Gerichte in Deutschland nehmen nur Dokumente nur noch auf digitalem Weg entgegen. 

  

Landkreis Hildesheim: Vorreiter in digitaler Verwaltung

Erfahren Sie in dieser Success Story, wie der Landkreis Hildesheim einen verbindlichen, vertraulichen und rechtssicheren Versand ihrer elektronischen Dokumente in Zusammenarbeit mit uns realisiert hat.

"Unser mandantenfähiges FP Justiz Connect wurde schnell und reibungslos bei uns installiert. Unser erster Mandant wurde noch am selben Tag mühelos aufgeschaltet."

Volker Rombach, Abteilungsleiter Anwendungstechnik Citkomm

"Müsste ich die Anbindung an das EGVP-Netz mit einem Wort beschreiben, wäre dieses – Perfekt! Alle Anforderungen wurden technisch und zeitlich einwandfrei erfüllt."

Michael Ganser, Fachbereichsleiter Dokumentenmanagement Interner Service bei der mhplus Krankenkasse

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